Ein leiser Blick zurück – und nach innen
Am 20. März war Tag-und-Nacht-Gleiche, das ist der Zeitpunkt,
an dem:
- Tag und Nacht gleich lang sind
Und genau dieser Moment markiert auch:
- den Beginn des Frühlings (auf der Nordhalbkugel)
Wenn wir heute den Frühling erleben, geschieht das oft ganz nebenbei.
Wir freuen uns über die ersten warmen Tage,
über Sonnenstrahlen im Gesicht,
über das Erwachen der Natur.
Und doch…
findet vieles davon eher am Rande unseres Alltags statt.
Zwischen Terminen, Verpflichtungen und Bildschirmen
geht oft etwas verloren,
das früher ganz selbstverständlich war:
- die bewusste Verbindung zur Natur.
Wie die Kelten den Frühling begrüßt haben
Für die Kelten war der Jahreskreis mehr als nur ein Ablauf von Jahreszeiten.
Er war ein lebendiger Rhythmus,
ein Zusammenspiel zwischen Mensch und Natur.
Die Zeit rund um die Frühlings-Tagundnachtgleiche – oft mit Ostara verbunden –
wurde als Neubeginn gefeiert.
Ein Übergang vom Dunkel ins Licht.
Die Menschen gingen hinaus in die Natur,
beobachteten das erste Grün,
ehrten das neue Leben, das sich zeigte.
Es wurde:
-
bewusst innegehalten
-
gedankt
-
und der Neubeginn gewürdigt
Und heute?
...... haben wir uns ein großes Stück davon entfernt.
Unser Alltag spielt sich häufig drinnen ab.
Wir funktionieren.
Wir planen.
Wir organisieren.
Und verlieren dabei oft den Kontakt zu dem,
was uns eigentlich trägt - unsere Verbindung zur Natur.
Ja, diese Verbindung haben wir mitunter schon sehr verloren
und vergessen dabei, dass wir ein Teil von ihr sind,
auch wenn wir heute in großen Häusern wohnen,
oft in Gebäuden arbeiten, von moderner Technologie
umgeben sind.
Was wir dabei vergessen ist, dass unsere Verbindung zur Natur
wichtig ist, um uns im Gleichgewicht zu halten, um Energie
für unseren Alltag zu tanken, um Körper und Seele auszubalancieren -
denn wir sind selber ein Teil der Natur.
Eine sanfte Erinnerung
Vielleicht könnte dieser Frühling
eine kleine Einladung sein:
- wieder öfter nach draußen zu gehen
- die Natur bewusster wahrzunehmen
- und dich als Teil dieses großen Ganzen zu spüren
Denn du bist nicht getrennt davon.
Du bist ein Teil dieses Rhythmus.
Und genau darin liegt
eine heilsame Kraft.
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